MATER DOLOROSA

Pfarrer

 
 

 

Lebenslauf

Name Krešimir Gagula
Anschrift Klimmach 40, 86830 Schwabmünchen
Geburtsdatum, -ort 01.11.1959,  Banja Luka (Bosnien-Herzegowina)
Staatsangehörigkeit deutsch
Konfession römisch-katholisch
Schule/Studium 1966 - 1974 Grundschule in Banja Luka
  1974 - 1978 Gymnasium in Zadar - Abitur
(zusätzlich die jährlichen Prüfungen und Abitur am Staatlichen Gymnasium "Juraj Baraković") 
  1978 - 1985 Studium der Philosophie und Theologie in Sarajevo - Diplome
Oktober 1985 
Beginn des von Bischof Alfred Pichler genehmigten Poststudiums in Ljubljana, mit dem Ziel Promovierung in Theologie - Kirchengeschichte
1990 
Abbruch des Studiums in Ljubljana wegen politischer Lage im ehemaligen Jugoslawien
Militärdienst 1980 - 1981 in Subotica
Berufsweg 23.06.1985 Priesterweihe in Banja Luka
  01.09.1985 - 31.08.1986
Stadtkaplan in Banja Luka
  01.09.1986 - 31.08.1988
Stadtpfarrer in Bosanska Dubica
  01.09.1988 - 31.08.1990
Stadtpfarrer in Mahovljani/Laktaši
  ab 01.09.1990 im Dienste der Diözese Augsburg
  11.09.1990 - 30.04.1991
Kaplan in Söcking
  01.05.1991 - 31.08.1991
2. Stadtkaplan in St. Ulrich und Afra Augsburg mit besonderen Aufgaben in der Pfarrei St. Canisius in Augsburg
  seit 01.09.1991
hauptamtlicher Pfarradministrator in Klimmach mit dem Titel Pfarrer
  seit 01.09.1992
nebenamtlicher Pfarradministrator in Reinhartshausen und Waldberg
  01.11.1996
Inkardination - Diözese Augsburg
  zusätzlicher Schuldienst in kath. Religionslehre
Schuljahr 1991/1992 in Langerringen
Schuljahr 1992/1993 in Langerringen und Straßberg
seit Schuljahr 1993/1994 in Straßberg
seit dem Schuljahr 2006/2007 befreit aus gesundheitlichen Gründen



 


 

 


 

Der kroatische Pfarrer hat in den Stauden eine neue Heimat gefunden
 – Kresimir Gagula wurde 50 –
Seelsorger in Klimmach, Waldberg und Reinhartshausen

 


Bildunterschrift
Feierte kürzlich seinen 50. Geburtstag: Kresimir Gagula, seit 18 Jahren in den Stauden tätig und Pfarrer von Klimmach, Waldberg und Reinhartshausen.

 

Klimmach (wkl).

Aus dem Feiern gar nicht mehr heraus kommt die Pfarrei Mater Dolorosa mit der Wallfahrt zum Heiligen Kreuz in Klimmach. Nach der Weihe des neuen Volksaltars durch Weihbischof Josef Grünwald vor wenigen Woche n sind in der Staudenpfarrei nahtlos die Planungen und Vorbereitungen für den 300. Weihetag der Kirche im kommenden Jahr angelaufen. Fast untergegangen wäre da um’s Haar ein weiterer runder Festtag: Pfarrer Kresimir Gagula, seit mittlerweile 18 Jahren in den Stauden als Seelsorger tätig, feierte am 1. November seinen 50. Geburtstag. Um eine humorvolle Antwort nie verlegen, antwortete der beliebte Geistliche auf die Frage zahlreicher Gratulanten, wo er denn seinen Geburtstag gefeiert habe: „Auf dem Friedhof!“ Denn als Seelsorger von drei Pfarreien mit insgesamt acht Stadt- bzw. Ortsteilen (Klimmach, Birkach, Leuthau, Waldberg, Kreuzanger, Reinhartshausen, Burgwalden und Hardt) standen am Feiertag Allerheiligen traditionell jede Menge Gottesdienste mit Gräberbesuchen auf dem Programm. „Für’ s Feiern blieb da einfach keine Zeit“, lacht der frisch gebackene Fuffziger. Das wurde am darauf folgenden Wochenende nachgeholt. Die Vertreter der kirchlichen Gremien seiner drei Pfarreien Klimmach, Waldberg und Reinhartshausen, einige Verwandte, sowie viele Mitarbeiter und Weggefährten im kirchlichen Dienst ließen ihren Pfarrer im Klimmacher Bürgerhaus richtig hoch leben.

1959 in Banja Luka, der zweitgrößten Stadt in Bosnien-Herzegowina geboren, wollte der Kroate Kresimir Gagula nach dem Abitur eigentlich Bauingenieur werden. Vom Elternhaus in religiösen Dingen alles andere als „vorbelastet“, drängte es ihn dann jedoch in ein Priesterseminar.

Nach und nach reifte in dem jungen Kresimir der Entschluss, Priester zu werden. „Es war die Begegnung mit den unterschiedlichsten Menschen, die auf der Suche nach Gott waren, die mich antrieb und denen ich bei ihrer Suche helfen wollte!“ Dies war der letzte Auslöser für seine Entscheidung. Das Leitwort für seine Berufung fand er in der Bibel: „Wenn Gott dich nicht dort gewollt hätte, wo du bist, hätte er dich nicht dort hingestellt!“ Nach dem Studium der Philosophie und der Theologie in Sarajewo von 1978 bis 1985, unterbrochen durch einen zweijährigen Militärdienst, wurde Kresimir Gagula am 23. Juni 1985 in seiner Heimatstadt von Bischof Franjo Komarica zum Priester geweiht. Weil die Repressionen des kommunistischen Staates gegen die katholische Kirche immer unerträglicher wurden, brach er 1990 seine begonnene Doktorarbeit ab, verließ seine Heimat und „heuerte“ in der Diözese Augsburg an. Nach Kaplanstellen in Söcking und in Augsburg wurde er am 1. September 1991 zum Pfarrer von Klimmach bestellt, ein Jahr später auch zum nebenamtlichen Pfarradministrator und „Radegundispfarrer“ von Waldberg und von Reinhartshausen. Wenn ihm sein Full-Time-Job mit rund 1500 Katholiken ein wenig Zeit lässt, dann beschäftigt er sich mit historischen Büchern und hört gerne Musik aller Stilrichtungen. Seine E-Gitarre hat er schon lange an den Nagel gehängt. Als begeisterter Fußballer hat er es auch in einer anderen Sportart weit gebracht: bis zur Platzreife beim Golf. „Jetzt muss ich an meinem Handicap arbeiten!“ lacht der bei seinen Gläubigen so beliebte „Staudenpfarrer“ mit den kroatischen Wurzeln.

Fotos: Walter Kleber

 


 

50. Geburtstag unseres Herrn Pfarrer Krešimir Gagula

 


 

Mater Dolorosa
Wir beten für unsere Priester

 
1627 Johann Vögelin
1628 Johann Echter
1629 Markus Kallandt
1630 Mgr. Thomas Molitor
1633 Jakob Schöll
1650 Andreas Daubenschmid
1656 P. Servatius Scharpf
1657 Johann Drexel
1661 Johann Steger
1663 Georg Donamayr
1667 Georg Kreuzer
1686 Daniel Lutzenberger
1699 Michael Menner
1739 Dominikus Arnold
1754 Joh. Georg Buchler
1755 Franz Anton Stadler
1756 Joseph Reiser
1761 Johann Jacob Germiller
1774 Jeremias Geiger
1813 Peter Maria Mayr
1817 Andreas Völk
1821 Andreas Kormann
1837 Franz Carl Auctor
1845 Joseph Anton Thum
1856 Joseph Glöggler
1856 Franz Xaver Landerer
1866 Ignaz Hecker
1890 Wolfgang Schlecht
1894 Johann Ev. Gleich
1903 Joseph Gaßner
1918 Johann Georg Landerer
1935 Franz Ser. Horch
1938 Joseph Stiefenhofer
1955 Ulrich Schwarz
1981 Leonhard Haßlacher
1982 Dr. Stjepan Lacković
1982 Alois Ruf
1991 Krešimir Gagula

 


 
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