Kapelle in Birkach

Baugeschichte

Eine schwere Viehseuche veranlaßte die Einwohner im Jahre 1671 zu dem Gelöbnis, eine eigene Kapelle zu bauen. Diese wurde auch wenig später errichtet und dem heiligen Antonius von Padua geweiht. 1684 wurde sie oberhirtlich genehmigt. Die Kapelle war bald zu klein und baufällig und wurde 1709 zu ihrer jetzigen Größe erweitert.

 

Außenmaße

Länge = 7,00 m (innen) Breite = 4,75 m

 

Ausstattung

Der Barockaltar mit Knorpelstilornamenten stammt aus dem Jahr 1685. In der Kapelle befinden sich folgende Statuen:

Hl. Antonius von Padua, Kaiserin-Mutter Hl. Helena, Kaiser Konstantin, eine Vesperbild, Johannes von Nepomuk, Hl. Sebastian.

 

Weiterhin eine kleine Statue Maria Königin mit Jesuskind, 2 Engel und der Kreuzweg.

Da kein Tabernakel vorhanden ist, wird auch kein Allerheiligstes Sakrament aufbewahrt. Die Monstranz ist auf dem Bild unten zu sehen. Der Turm ist auf der Westseite auf die Mauer aufgesetzt und wurde 1937 renoviert und trägt 2 Glocken. Die alten Glocken wurden 1910 von der Fa. Hamm aus Augsburg geliefert. Während des 2. Weltkrieges wurde eine Glocke abgenommen, jedoch 1951 von der Fa. Wolfart aus Lauingen wieder eingesetzt.

 

1982 wurde die Kapelle innen und außen renoviert.

Die Kapellenweihe war am gleichen Tag wie die Kirchenweihe in Klimmach, am 13. Oktober 1710. Sie wurde zu Ehren des Hl. Antonius von Padua geweiht. Die Kapelle ist Eigentum der Stadt Schwabmünchen.

                                                                                         Monstranz der Birkacher Kapelle