MATER DOLOROSA

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Bilder der Altarweihe

  

  

  

  

  

  

 


Neuer Volksaltar wurde geweiht
  Großer Festtag in Klimmach –
 - Weihbischof Grünwald kam als Festzelebrant –
 Geschenk zum 300. Weihetag im kommenden Jahr

 


Bildunterschrift
Für Pfarrer Kresimir Gagula und Kirchenpfleger Hans Eggersdorfer (von rechts) ging mit der Weihe des neuen Volksaltares in er Klimmacher Pfarr- und Wallfahrtskirche ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.


Bildunterschrift
Im kommenden Jahr jährt sich der Weihetag der Pfarr- und Wallfahrtskirche Klimmach – im Bild der prunkvolle Hochalter – zum 300. Mal.

 

Klimmach (wkl).


In Klimmach wirft ein großes Jubiläum seine Schatten voraus: im kommenden Jahr feiert die Pfarrei den 300. Weihetag der Pfarrkirche Mater Dolorosa mit der Wallfahrt zum Heiligen Kreuz. Während in dem heutigen Schwabmünchner Stadtteil die Vorbereitungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten allmählich anlaufen, sind schon die ersten Geburtstagsgeschenke eingetroffen: ein neuer Volksaltar und ein neuer Ambo (Lesepult). Der Augsburger Weihbischof Josef Grünwald weihte Altar und Ambo bei einem Festgottesdienst feierlich ein. Wie Grünwald in seinem Grußwort für die eigens aufgelegte Festschrift erläuterte, kommen Ambo und Altar bei der Feier der Gottesdienste besondere Bedeutung zu: als Tisch des Wortes (Ambo) und als Tisch des Sakramentes der Eucharistie (Altar) seien sie nach der feierlichen Weihe geheiligte Orte.

Steinmetz- und Bildhauermeister Martin Regauer von der Firma Kober aus Buchloe hat Volksaltar und Ambo aus Kelheimer Riff-Korallenkalkstein gefertigt, der vor rund 150 Millionen Jahren entstanden ist. Eingemauert in die Mensa (Altartisch) wurden Reliquien der Heiligen Creszentia von Kaufbeuren und der Heiligen Märtyrerin Christina. Die gewichtigen sakralen Ausstattungsstücke waren wenige Tage vor dem Weihetag angeliefert und an ihren neuen Standorten im Chorraum des barocken Gotteshauses aufgestellt worden. Wie Ortspfarrer Kresimir Gagula und Kirchenpfleger Hans Eggersdorfer bei dieser Gelegenheit erläuterten, löst der neue Volksaltar aus



Stein das bisherige hölzerne Provisorium ab. Seit der Liturgiereform, als in katholischen Kirchen die Abkehr vom Hochaltar und die neue Blickrichtung hin zu den Gläubigen vollzogen wurden, leistete den Klimmachern eine Leihgabe von der Pfarrei Langerringen gute Dienste. Das bevorstehende Weihejubiläum ihrer Pfarr- und Wallfahrtskirche im kommenden Jahr war für Pfarrer und Kirchenverwaltung jetzt ein willkommener Anlass, einen neuen Volksaltar in Auftrag zu geben. Die Gesamtkosten für Altar und Ambo belaufen sich auf rund 10 000 Euro. Weil es für Altaranlagen seitens der Diözese Augsburg keinerlei Zuschüsse gibt, waren die Verantwortlichen der Pfarrei auf eigene Rücklagen und auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen. Und da ließen sich die Pfarrangehörigen aus Klimmach, Birkach und Leuthau nicht lumpen. Kirchenpfleger Hans Eggersdorfer: „Die Leute zeigten sich sehr spendabel!“ Zusammen mit den Erlösen der beiden letzten Pfarrfeste sei die erforderliche Summe zwischenzeitlich aufgebracht, freut sich der kirchliche Kassenverwalter. 

Weihbischof Josef Grünwald wurde vor dem Klimmacher Bürgerhaus von Pfarrer Kresimir Gagula und den Verantwortlichen der Pfarrei empfangen. Zur Begrüßung spielten die „Schwarzachtaler“ aus Waldberg, ehe sich ein kurzer Kirchenzug mit Blasmusik und den Fahnen der Ortsvereine zum nahe gelegenen Gotteshaus in Bewegung setzte

Fotos: Walter Kleber

 


Bilder von der Pferdesegnung


 

 

Bilder von der Kommunion






 
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